Wir verwenden Cookies, um unsere Webseite für Sie möglichst benutzerfreundlich zu gestalten. Wenn Sie fortfahren, nehmen wir an, dass Sie mit der Verwendung von Cookies auf dieser Webseite einverstanden sind. Zur Datenschutzerklärung

Burgen und Ruinen im Lungau

Burg Mauterndorf

Bereits 326 n.Ch. soll auf der gleichen Anhöhe wie die heutige Burg Mauterndorf, ein Kastell gestanden haben, welches die Römerstraße schützen sollte. Auf Bestimmung Kaiser Heinrich II wurde 1002 eine Mautanlage gebaut. 1235 wurde die Burg Mauterndorf dann zum ersten Mal eindeutig als solche urkundlich erwähnt. Grund war die Errichtung des Burgfrieden im gleichen Jahr.

Burg Finstergün

Die imposante Burg wurde im 13. Jahrhundert erstmalig urkundlich als 'Grenzfeste'und 1629 erstmal mit ihrem Namen Finstergruan (finsterer Graben)erwähnt. 1841 wurde sie durch einen Waldbrand zerstört und ist heute, durch den Wiederaufbau der Burganlagen von Graf Sandor Szápàry, eine gut erhaltene Ruine mit Rittersaal, Wehrgängen, Spieleschatzkammer und Wurzeltischen.

Burg Weißpriach

Die Burg wurde um 1485 von ungarischen Söldnern eingenommen und war dem Verfall preisgegeben, als das Geschlecht der Weißpriacher um 1500 ausgestorben war. Der berühmteste Spross war Burkhard von Weißpriach, Erzbischof und Landesfürst von Salzburg 1461–1466.

Schloss Moosham

Das ehemalige Verwaltungszentrum des Lungaus und der Sitz des Landpflegers ist heute während der Sommermonate für die Öffentlichkeit geöffnet; das Fürstenzimmer, die Schörgen Toni Kammer und der Getreideschüttkasten sind nur einige Stationen während dieses interessanten Rundgangs.

Die Ruine Thurnschall in Lessach

Die bereits im 13. Jahrhundert erwähnte Burg Thurnschall wurde mit dem gesamten Gebiet von Lessach im Jahre 1242 an den Salzburger Erzbischof verkauft. Sehr bald wurde sie aufgegeben da sie als Wehranlage keinen Zweck erfüllte. Heute sind nur noch die 8 m hohen Überreste des Westturmes und die bis zu 4 m dicken Umfassungsmauern vorhanden.

Ruine Klausegg in Seetal bei Tamsweg

Die Ruine Klausegg liegt etwa 10 km östlich von Tamsweg direkt an der Landesgrenze zwischen Salzburg und der Stiermark. Von den Salzburger Erzbischöfen errichtet diente sie als Grenzbefestigung gegen die Steiermark. Die heutige Anlage besteht noch aus der Burgruine, der Befestigungsmauer und dem Klausentor samt Passhaus und Klauswirt.