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Wasserscheibenschießen am Prebersee

Beim Wasserscheibenschießen handelt es sich um eine Schießsportart, bei der nicht direkt die Zielscheibe anvisiert wird, sondern deren Spiegelbild auf einer ruhigen Wasseroberfläche. Auch das Projektil wird an der Wasseroberfläche reflektiert um ins Ziel zu gelangen.

Jedes Jahr im August messen sich Schützen aus aller Welt an dem seit 1834 bekannten Preberseeschießen, bei dem die Kugel vom Wasser abprallt und dann ihr Ziel erreichen soll. Ungefähr 120m beträgt die Entfernung des Schießstandes zu den Scheiben. Das Preberseewasser reflektiert wegen seines hohen physikalischen Gewichtes das Geschoss, das eine etwa 3cm tiefe Mulde in das Wasser drückt und als „Querschläger“ oder „Geller“ die Holzzielscheibe trifft.

Wasser verhält sich bei hohen Geschwindigkeiten und flachem Aufprallwinkel des Geschosses wie ein fester Körper, das Projektil wird im gleichen Winkel reflektiert. Von einem Ufer des spiegelblanken Sees wird auf das Spiegelbild der am anderen Ufer aufgestellten Zielscheibe geschossen. Die von der Wasseroberfläche abprallende Kugel muss die über dem Wasser hängende Kartonscheibe treffen.